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Bahnhof Lette

Eisenbahnmuseum

Neu: Buchtipp

"Als Gurken und Gebisse noch mit der Bahn fuhren"


von P. Dr. Daniel Hörnemann

Festschrift zum 20jährigen Jubiläum des Eisenbahnfreunde- Vereins und zum 135jährigen Jubiläum des Bahnhofs Lette (Kr Coesfeld) von P. Dr. Daniel Hörnemann.

152 Seiten, 90 Abb. Format DIN A5 Broschur, reduzierter Verkaufspreis – nur 4,00 €. Billerbeck: Abtei Gerleve, Selbstverlag, 2010.

Festschrift zum 20jährigen Jubiläum des Eisenbahnfreunde- Vereins und zum 135jährigen Jubiläum des Bahnhofs Lette (Kr Coesfeld) von P. Dr. Daniel Hörnemann

Kurzbeschreibung:

Am 20. Juni 2010 feiert der Eisenbahnfreunde-Verein Alter Bahnhof Lette (Kr Coesfeld) ein großes Bahnhofsfest aus Anlaß seines 20jährigen Jubiläums. Der Bahnhof selbst wird dann bereits 135 Jahre alt.
Dies nahm Pater Daniel zum Anlaß, eine große bebilderte Festschrift mit 152 Seiten Inhalt zu schreiben. Aus den schon seit Jahrzehnten gesammelten Unterlagen entstand nun sein neues Buch: „Als Gurken und Gebisse noch mit der Bahn fuhren. Festschrift zum 20jährigen Jubiläum des Eisenbahnfreunde- Vereins und zum 135jährigen Jubiläum des Bahnhofs Lette (Kr Coesfeld)“.
Im ersten Teil geht es „Vom Ruhrgebiet durchs Münsterland in die Niederlande“. Die Geschichte der 1875 eröffneten Eisenbahnstrecke Dortmund-Gronau-Enschede wird gerafft dargestellt. Aus erhaltengebliebenen Unterlagen ließ sich ein kurzes Portrait der deutsch-niederländischen Schienenverbindung erstellen. Sie diente dem Transport von Kohlen aus dem Ruhrgebiet und Textilien aus der Twente, natürlich auch der Beförderung der Arbeiter. Die private Dortmund-Gronau-Enscheder Eisenbahngesellschaft konnten die Preußen erst als eine der letzten im Jahre 1903 verstaatlichen, so lange hatte sich diese lukrative Bahn erfolgreich gegen die Übernahme durch den Staat gewehrt. Mit der Westmünsterlandbahn erhielten Lette und Coesfeld endlich Anschluß an das Schienennetz, dessen Bau bereits 40 Jahre vorher mit der allerersten Strecke in Deutschland von Nürnberg nach Fürth begonnen wurde. Zu den einzelnen Stationen von Dortmund bis Enschede erfährt der Leser Amüsantes, Skurriles und Historisches. Ausführlicher wird natürlich über die Geschichte des Bahnhofs Lette (Kr Coesfeld) berichtet. Zunächst wären die Züge in Lette fast durchgerauscht, wenn die Gemeinde nicht 1.000 Taler gezahlt und Grund und Boden zur Verfügung gestellt hätte, damit eine kleine Landstation entstand. Sie wurde später weiter ausgebaut für den wachsenden Güter- und Personenverkehr. Was fast hundert Jahre lang alles über die Schiene transportiert wurde, zeigen originale Frachtbriefe, die jahrzehntelang auf dem Dachboden schlummerten. Von Obst und Gemüse bis Zahnersatz – alles lief per Bahn vom Absender zum Empfänger. Die Auswertung historischer Akten gewährt tiefe Einblicke in den Betrieb auf dem Landbahnhof Lette während der 1930er Jahre und der schweren Kriegs- und Nachkriegszeit. Wie es auf den verschwundenen Schrankenposten zuging wird genauso berichtet wie vom Wandel des Fahrplans. In einem eigenen Kapitel darf „38 2069“, eine preußische Dampflok, aus ihrem arbeitsreichen Leben erzählen, das sie zum Teil im Westmünsterland verbrachte. Als 1990 der Bahnhof Lette überflüssig wurde und abgerissen werden sollte, hat eine kleine Gruppe von Eisenbahnenthusiasten sich für die Erhaltung stark gemacht und ist auf große Unterstützung, nicht zuletzt durch die Stadt Coesfeld, gestoßen. Damit begann die Geschichte des Eisenbahnfreunde-Vereins und des 1994 eröffneten Eisenbahnmuseums im Bahnhof Lette.
Die Vereinsgründung vor 20 Jahren reiht sich ein in das Jahr der Bahn-Jubiläen 2010: 175 Jahre Deutsche Eisenbahnen, 135 Jahre Dortmund-Gronau-Enscheder Eisenbahngesellschaft, 100 Jahre Bahnhof Coesfeld (Westf).
Die Festschrift zeichnet eine Chronik des wechselvollen Vereinslebens und des zwischenzeitlich vom Verkauf bedrohten, nun aber fest etablierten Eisenbahnmuseums. Es stellt einen neben dem Glasmuseum und dem Heimatmuseum einen nicht mehr wegzudenkenden Anziehungspunkt in Lette dar. Eintragungen in die Gästebücher sprechen von positiver Resonanz auf die vielfältigen, jährlich wechselnden Ausstellungen und den Fixpunkten im Jahr wie der adventlichen Lesung von Eisenbahngeschichten und der Nikolausfahrt per Eisenbahn.
Daß möglichst viele Menschen von der "Schienensehnsucht" angesteckt werden, sich für das Museum interessieren oder gar dort mitarbeiten, mit diesem Wunsch für die Zukunft schließt das umfangreiche Buch.
Der Autor Pater Dr. Daniel Hörnemann aus der Benediktinerabtei Gerleve arbeitet seit der Gründung im Eisenbahnmuseum Alter Bahnhof Lette (Kr Coesfeld) mit. Mit diesem Buch läßt er die Eisenbahngeschichte im Westmünsterland lebendig werden.


Das neue Buch ist zu beziehen über das Eisenbahnmuseum im Alten Bahnhof Lette und über P. Dr. Daniel Hörnemann (Abtei Gerleve)
Email:  dhgerleve(at)web.de (bei Postversand zuzüglich Porto und Verpackung als Büchersendung).

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